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Ein Jahr voller Pfotenabdrücke - mein persönlicher Jahresrückblick.

Was 2025 mich gelehrt hat & welche Hundeherausforderungen wir gemeinsam gemeistert haben


Ein Dank von Herzen zum Jahresende Jahresrückblick


Bevor ich in meinen Jahresrückblick starte, möchte ich eines sagen: Danke.

Danke für euer Vertrauen, eure Offenheit und eure Bereitschaft, mit euren Hunden den Weg der fairen Zusammenarbeit zu gehen – statt den schnellen, aber unethischen Weg über Strafe.

Danke für die vielen wundervollen Rezensionen, Nachrichten und Begegnungen in diesem Jahr.

2025 war für mich ein Jahr voller Lernmomente, Herausforderungen, Fortschritte und kleiner Wunder – und all das wäre ohne euch und eure Hunde nicht möglich gewesen.


Sarah Engel, Hundetrainerin aus Bochum mit ihren Hunden Hazel und Murphy
Wir sagen Danke!


1. Dummytraining – und das größte Missverständnis darüber

Eines der gut gebuchten Themen in diesem Jahr war das Dummytraining.

Und auch 2025 hat sich wieder gezeigt:

👉 Viele Hundehalter verbinden Dummytraining immer noch nur mit Apportieren.

Doch das Apportieren ist nur das Sahnehäubchen.

Murphy beim apportieren

In Wirklichkeit geht es im Dummytraining um

  • Orientierung

  • Impulskontrolle

  • Teamarbeit

  • Selbstbeherrschung

  • Suche und Nasenarbeit

Und genau diese Facetten haben bei so vielen von euch für echte Aha-Momente gesorgt.



2. Jagdkontrolltraining – ein Thema, das 2025 besonders gewachsen ist

Ein weiterer sehr großer Schwerpunkt war das Jagdkontrolltraining. Und hier bin ich tatsächlich stolz – nicht auf die Hunde, sondern auf euch.

Denn immer mehr Hundehalter entscheiden sich bewusst gegen den schnellen Weg über Strafe und der Unterdrückung, sondern für den längeren, aber fairen Weg der Zusammenarbeit.


Sarah Engel, Hundetrainerin aus Bochum, vertraut mit ihren zwei Hunden

Ihr habt von mir vermittelt bekommen, dass

✔ Jagdverhalten genetisch ist

✔ Fairness vor Kontrolle steht

✔ Ein sicherer Freilauf nur mit Training möglich ist

✔ Ein Hund kein „Befehlsempfänger“, sondern ein Partner ist.


Ich liebe es zu sehen, wie viele bereit sind, wirklich an sich und ihrem Hund zu arbeiten, statt den Hund dauerhaft an der Leine zu lassen oder „einzurichten“.


3. Hunde aus dem Tierschutz – mein persönliches Herzensthema

2025 durfte ich unglaublich viele Menschen begleiten, die Hunde aus dem Tierschutz oder Tierheim aufgenommen haben.

Diese Hunde sind etwas ganz Besonderes. Sie bringen Mut, Unsicherheit, Geschichte – aber vor allem: unendliches Potenzial.

Ich freue mich sehr, dass immer mehr Menschen bereit sind, diesen Hunden Zeit, Geduld und Verständnis zu schenken. Und dass sie Unterstützung suchen.


4. Maulkörbe – endlich beginnt ein Wandel

drei Hunde mit Maulkorb

Noch ein Punkt, der mich 2025 sehr berührt hat:

👉 Die Abneigung gegen Maulkörbe nimmt spürbar ab.


Viele Hundebesitzer sehen inzwischen nicht mehr „den gefährlichen Hund“, sondern ein Werkzeug für Sicherheit und Training –und eine zweite Chance für Hunde, die aus Angst oder Stress heraus reagieren.


Dieser Wandel ist wichtig und richtig. Denn ein Maulkorb ist kein Stigma, sondern Verantwortung.



5. Körpersprache – das Fundament von allem

Ein riesiger Schwerpunkt 2025 war das Lesen des Hundes – und das wird in 2026 genauso bleiben.

Denn ohne Körpersprache gibt es keine tiefergehende Kommunikation.

Häufige Themen waren:

  • Wann rutscht mein Hund in den Jagdmodus?

  • Wie sieht die Körpersprache aus, bevor ein Hund an der Leine pöbelt?

  • Wie kann ich klarer, feiner und ruhiger mit meinem Hund kommunizieren?


Viele Verhaltensweisen ließen sich allein dadurch entschlüsseln, dass wir gemeinsam gelernt haben, die frühesten Signale wahrzunehmen:

Anspannung im Rücken, kleine Gewichtsverlagerungen, der Blick, die Rute, die Ohren – all das erzählt eine Geschichte.



6. Leinenpöbeln & Leinenführigkeit – keine Schema-F-Lösungen

Leinenpöbeln und Leinenführigkeit waren wie jedes Jahr Top-Themen.

Was mich dabei immer wieder bestätigt:

👉 Viele Hundetrainer arbeiten hier nach Schema F. Wenn der Hund an der Leinepöbelt, muss eine Lösung her, die für Hund UND Halter passt. Und jeder Hund hat eine eigene

drei Hunde an der lockeren Leine

Grundgangart, die berücksichtigt werden muss bei der Leinenführigkeit.

Gerade Hunde mit jagdlicher Veranlagung haben oft

  • einen schnellen Trab

  • oder einen lockeren Galopp als natürliche Gangart.

Wenn wir diese Hunde nun dauerhaft in den Schritt pressen, führt das zu

❌ Frust

❌ Anspannung

❌ und oft eben genau zu dem Leinenpöbeln, das man eigentlich verhindern möchte.


2025 war daher mein Fokus – und bleibt es auch 2026:

✔ Bei der Leinenführigkeit das Tempo des Hundes berücksichtigen und ggf. zunächst das Schritt gehen üben

✔ Frustreduktion statt Frustaufbau

✔ Ursachenforschung bei Leinenpöbeln

✔ Kommunikation statt Korrektur - Nur wenn wir verstehen, warum ein Hund pöbelt, kann man das Verhalten wirklich lösen, nachhaltig und fair.


7. Hundeanschaffung – bitte nicht nach Optik

Ein Thema, das mich auch 2025 beschäftigt hat:

👉 Viele Menschen wählen Hunde immer noch nach dem Aussehen, statt nach der genetischen Disposition und den tatsächlichen Bedürfnissen.


Solltest du 2026 einen Hund aufnehmen wollen, kann ich dir nur empfehlen:

✔ Hol dir Beratung – am besten vor der Entscheidung.

✔ Viele Hundetrainer (auch ich) bieten genau das an.

✔ Tierheime und Tierschutzorganisationen können meist sehr gute Einschätzungen geben.


So lassen sich viele späteren „Probleme“ schon im Vorfeld vermeiden.


8. Beschäftigung, die wirklich wirkt – „Auf die Spur, fertig, los“ & „Fungilty“

Und zum Schluss noch zwei Highlights:

Meine Kurse „Auf die Spur, fertig, los“ und „Fungilty“ haben dieses Jahr unglaublich viele Hunde begeistert.

Warum ich sie liebe?

Hund springt beim Fungility über eine Hürde

👉 Sie verbessern die Beziehung

👉 fördern Orientierung & Konzentration

👉 sind geistig UND körperlich sinnvoll

👉 bieten nachhaltige Trainingseffekte

👉 machen einfach richtig Spaß


Die Rückmeldungen von euch waren fantastisch – und ich freue mich schon sehr auf neue Teams im kommenden Jahr.


Ein Blick nach vorn Jahresrückblick Jahresrückblick

Nach diesem intensiven und lehrreichen Jahr freue ich mich schon jetzt auf alles, was 2026 für uns bereithält.

Für mich wird 2026 wieder ein aufregendes Jahr, denn ich möchte noch stärker darauf eingehen,

  • wie wir die Körpersprache unserer Hunde lesen,

  • wie wir Missverständnisse reduzieren,

  • wie wir Verhalten frühzeitig erkennen,

  • und wie wir gemeinsam fair, klar und verständlich trainieren.


Es wird neue Impulse, altbekannte und neue Kurse und viele tolle Mensch-Hund-Teams geben.

Ich freue mich darauf, auch 2026 an eurer Seite zu sein und eure Hunde auf ihrem Weg zu mehr Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität zu begleiten.


Ich danke euch von Herzen für

  • eure Treue

  • eure Lernbereitschaft

  • euer Vertrauen in meine Arbeit

  • eure vielen lieben Rezensionen

  • und jede einzelne Trainingseinheit


Der nächste Blogbeitrag erscheint am 04.01.

Dann starten wir gemeinsam in ein neues Jahr – voller Lernen, Freude und fairer Zusammenarbeit mit unseren Hunden. Jahresrückblick Jahresrückblick


Bis dahin wünsche ich euch einen guten Rutsch, entspannte Feiertage und viele schöne Momente mit euren Vierbeinern. 🐾💛

 
 
 

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